Schweißanleitung für Heimwerker

Schweißanleitung

Schweißanleitung für Heimwerker

Mit einem Schweißgerät und dem entsprechenden Zubehör können dauerhafte und stark belastbare Verbindungen zwischen metallischen Werkstücken hergestellt werden. Es ist natürlich auch etwas handwerkliches Geschick erforderlich, das sich aber jeder interessierte Heimwerker schnell aneignen kann. Mit ein wenig Übung gelingt es nahezu jedem.

Das richtige Schweißgerät wählen

Es gibt Schweißgeräte in diversen Größen und Ausführungen. Da ist es für den Heimwerker nicht immer ganz einfach, sich für das passende Gerät zu entscheiden. Für Einsteiger in die Schweißtechnik eignen sich die einfachen Schweißtransformatoren am besten. Derartige Schweißgeräte werden in den Baumärkten oftmals schon für unter 100 Euro angeboten. Mit diesen einfach zu bedienenden Geräten können aber durchaus gute Schweißnähte hergestellt werden. Sie eignen sich aber aufgrund der geringen Leistung nicht für den Dauereinsatz. Außerdem ist es in der Regel nicht möglich, Werkstücke zu schweißen, die weniger als 2 mm dick sind. Für solche dünnen Werkstücke sind schon eher Schutzgasschweißgeräte geeignet. Schutzgasgeräte sind aber deutlich teurer und auch etwas schwieriger zu bedienen. Deshalb sind sie eher für den professionellen Einsatz geeignet.

Ideale Schweißgeräte – Hier klicken!

Es ist auch einiges Zubehör erforderlich

Zum Schweißen wird nicht nur ein Schweißgerät benötigt, sondern auch eine sogenannte Schweißplatzausrüstung. Diese wird meistens in kompletten Sets angeboten. Darin enthalten sind ein Massekabel mit einer Masseklemme, ein Schweißkabel mit einem Elektrodenhalter und ein Schutzschirm. Es sollte niemals ohne einen entsprechenden Schweißschirm geschweißt werden. Beim Schweißen entstehen sehr starke Strahlen, die nicht nur die Augen, sondern auch die Haut des Schweißers stark schädigen können. Das führt zu unangenehmen und mitunter sehr starken Verbrennungserscheinungen. Des Weiteren werden ein Schlackenhammer und eine Drahtbürste benötigt. Zum Schweißen werden aber auch Elektroden benötigt. Diese gibt es in verschiedenen Durchmessern. Für die meisten Schweißarbeiten sind Elektroden mit einem Durchmesser von 2,5 mm und 3,25 mm Durchmesser erforderlich.

Die Werkstücke zum Schweißen vorbereiten

Es ist empfehlenswert, zunächst an Werkstücken zu üben, die nicht mehr benötigt werden. Nur so kann ein gutes Gefühl für das Gerät und die Technik erlangt werden. Die Werkstücke, die miteinander verschweißt werden sollen, müssen an den geplanten Schweißstellen zunächst von Rost, Farbe und anderen Verschmutzungen befreit werden. Das gelingt am schnellsten mit einem Winkelschleifer, auf dem eine Schruppscheibe montiert ist. Falls ein derartiges Gerät nicht zur Verfügung steht, können die Werkstücke auch mit einer Drahtbürste und einer Feile gesäubert werden. Dann werden die beiden zu verschweißenden Werkstücke so nebeneinander positioniert, dass sie sich berühren. Bei Werkstücken, die dicker als 6 mm sind, sollten die Kanten v-förmig angeschliffen werden. Dadurch wird eine haltbarere Verbindung hergestellt.

Die ersten Schweißversuche

Nachdem die Werkstücke zum Schweißen vorbereitet sind, kann mit dem Schweißen begonnen werden. Zunächst wird die Masseklemme an eines der beiden Werkstücke geklemmt. Dann wird eine Elektrode in den Elektrodenhalter geklemmt. Für Werkstücke mit einer Dicke von 2 mm bis 5 mm Dicke reichen Elektroden mit einem Durchmesser von 2,5 mm aus. Am Schweißgerät wird dann eine Schweißstromstärke von etwa 120 A eingestellt. Mit der Elektrode wird dann kurz das Werkstück berührt, damit ein Lichtbogen entsteht. Dann wird die Elektrode in einer leicht pendelnden Bewegung entlang der Schweißnaht geführt. Für Einsteiger ist es natürlich erst einmal wichtig, die passende Geschwindigkeit zu finden, damit eine gleichmäßige Schweißnaht entsteht. Falls dickere Werkstücke verschweißt werden sollen, müssen Elektroden mit einem Durchmesser von 3,25 mm benutzt werden. Am Schweißgerät muss der Schweißstrom dazu auf etwa 170 A eingestellt werden.

Ideale Schweißgeräte – Hier klicken!




Dieses Hobby teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *