Bitcoins kaufen so kannst du Bitcoins kaufen

Bitcoins kaufen

Bitcoins kaufen so kannst du Bitcoins kaufen

Seit 2010 hat der Bitcoin eine faszinierende und wechselvolle Entwicklung erlebt. Diese betrifft zum einen die Wertentwicklung. Allen am Projekt Beteiligten war klar, dass Bitcoin in der Betaphase extremen Wertschwankungen unterworfen sein würde. Bis Anfang 2010 hatten Bitcoins überhaupt keinen ausgewiesenen Wert. Nachdem der Bitcoinhandel im April 2010 offiziell aufgenommen wurde, lag der Wert eines Bitcoins bei etwa 14 amerikanischen Cent. Im Sommer desselben Jahres war allerdings bereits eine virale Spirale losgetreten worden, die den Preis in die Höhe zu treiben begann. Im November 2010 lag der Bitcoin Kurs bei 36 Cent, im Februar 2011 bereits bei einem Dollar und sechs Cent. Im Frühjahr 2011 berichtete das amerikanische Forbes Magazin über die neue Kryptowährung – und der Preis explodierte. Ende Mai 2011 kostete ein Bitcoin knapp unter neun Dollar.

Bitcoins kaufen auf Bitcoin.de

Bitcoin Kurs auf Bitcoin.de:
bitcoin price chart

Dann, im Juni 2011, folgte der berühmte “Silk Road”-Artikel auf dem vielgelesenen New Yorker Blog gawker.com (Link: http://gawker.com/the-underground-website-where-you-can-buy-any-drug-imag-30818160). Der Autor enthüllte, dass auf dem digitalen Schwarzmarktportal “Silk Road” Drogen wie LSD bestellt und online mit Bitcoins – und nur mit Bitcoins – gezahlt werden können. Möglich macht dies, schlussfolgerte er, die Anonymität der Währung. Während “Silk Road” inzwischen von Regierungsseite dicht gemacht wurde, bedeutete diese Veröffentlichung für Bitcoins wenn auch zweifelhaften Gründen einen weiteren Wertanstieg auf 27 Dollar – also eine Verdreifachung innerhalb einer Woche. Alle in Umlauf befindlichen Bitcoins waren nun zusammen 130 Millionen Dollar wert. Es wuchs aber auch das Bewusstsein für die Tatsache, dass die Anonymität der Bitcoin-Nutzer im Internet ihre Schattenseiten haben kann.

Eine Weile lang wurde Bitcoin medial hauptsächlich mit Online-Shops im Internet assoziiert, die illegal oder semi-legal operieren wollten. Gleichzeitig aber begannen neben Wikileaks mehr und mehr innovative eCommerce Unternehmen Bitcoins zu akzeptieren. Im Oktober 2012 akzeptierten bereits mehr als 1.000 Plattformen die digitale Währung. Anfang 2013 dokumentierte der Handelsplatz Coinbase Verkäufe im Wert von über einer Million Dollar bei einem sich inzwischen auf 22 Dollar stabilisiert habenden Preis, der im März wiederum auf 48 Dollar anstieg. Im April 2013 kam es zum ersten Mal zu besonders extremen Wertveränderungen innerhalb kürzester Zeit. Aufgrund Fluktuationen von Rechnerleistungen fiel der mittlerweile auf 266 Dollar angestiegene Bitcoin Kurs hinunter auf 76 Dollar, bevor er sich innerhalb von Stunden wieder auf 160 Dollar einpendelte. Es folgten einige Hochs und Tiefs, zusätzlich bedingt durch Hackerattacken und resultierende Vorratsverluste bei einigen großen Börsen. Anfang 2013 lag der Wert dann bei niedrigen 13 Dollar. Zu diesem Zeitpunkt waren viele der Mainstreaminvestoren vom scheinbar doch nicht so interessanten Spekulationszug wieder abgesprungen.

Doch dann erlebte Bitcoin einen beispiellosen Aufstieg. Bis November 2013 versechsfachte sich die Anzahl aller Bitcoin-Adressen auf etwa 186.000 – und ein Bitcoin war plötzlich mehr als 1.000 Dollar wert. Aber nicht nur das: Die Anzeichen, dass Bitcoins auch für professionelle Dotcom-Investoren immer interessanter werden, beginnen sich zu häufen. Im April 2013 wurde öffentlich, dass sich die als “Facebook-Verlierer” bekannt gewordenen Winklevoss-Zwillinge, Cameron und Tyler, ein etwa 11 Millionen Dollar schweres Portfolio zusammengekauft haben. Im Juli 2013 beantragten die Winklevosses bei den US Regulierungsbehörden, dass Bitcoins von Anlegern ebenso gehandelt werden können sollen wie Aktien. Als Rahmen hierfür schlugen sie einen sogenannten “Exchange Traded Fund” vor. Auch andere Silicon Valley Anlegerfirmen beginnen ein Interesse an der Technologie zu zeigen. So hat etwa eine Gruppe von Investoren um Andreessen Horowitz die Bitcoin-operierende Firma OpenCoin gegründet.

Bitcoins kaufen – Der Bitcoin Handel

Bitcoin kaufen Bitcoin HandelZwar können Bitcoins auf dem eigenen Computer angespart, also gespeichert werden. Bei einem Crash aber sind sie verschwunden; und sie sind natürlich angreifbar durch Viren und Hackerattacken. Das ist einer der Gründe, warum das Angebot von Anbietern wie bitcoin.de ein Konto auf externen Servern anbietet, dass gegen Datenverlust abgesichert sein soll. Primär handelt es sich aber bitcoin.de, wie bei den Wettbewerbern MtGox.com oder bitstamp.net um Handelsplätze, nicht unähnlich den internationalen Börsen. Hier können Nutzer Bitcoins kaufen und verkaufen. Auf Bitcoin-Börsenseiten wie dem international führenden, in Tokio ansässigen Anbieter Mt. Gox, dem in Herford bei Bielefeld beheimateten Unternehmen Bitcoin.de und ca. 60 weiteren Anbietern können Bitcoins gegen harte Währungen wie Euro oder Dollar angekauft werden. Voraussetzung sind die einmalige Registrierung und die Überweisung eines entsprechenden Geldbetrages über Bankeinzug oder andere etablierte Zahlsysteme. Ähnlich wie an der tatsächlichen Börse können Sie anschließend Ihre Bitcoin-Kauforder platzieren. Order, die den aktuellen Börsenpreis übersteigen, werden bei Verfügbarkeit sofort erfüllt. Die Bitcoins werden unmittelbar nach Kauf digital an Ihre Bitcoin-Adresse versandt. Für potenzielle Verkäufer gilt genau der umgekehrte Weg.

Bitcoins kaufen auf Bitcoin.de

Bitcoin Mining

Bitcoins werden, anders als von Zentralbanken physisch gedruckte oder geprägte Währungen, durch eine digitale Berechnung “hergestellt”. Die Herstellung basiert auf einem vom Bitcoin-Netzwerk anerkannten Regelwerk. Hersteller, sogenannte “Miner”, lassen auf ihren Rechnern ein spezielles Programm laufen, welches sich mithilfe seiner Algorithmen kontinuierlich auf die Suche nach einem bekannt schwierigen Problem macht. Der Schwierigkeitsgrad justiert sich dabei automatisch mit dem Ergebnis, das die Anzahl der weltweit gefundenen Lösungen pro festgelegter Zeiteinheit immer konstant bleibt – im Moment beträgt diese sechs pro Stunde. Findet das Programm eine Lösung, wird diese zusammen mit anderen essenziellen Informationen in einen sogenannten Block verpackt, über den der Miner dann verfügen kann. Momentan entspricht ein Block 25 neuen Bitcoins, über deren Existenz der Miner das Netzwerk informiert. Das System sieht alle vier Jahre eine fünfzigprozentige Reduzierung der Bitcoins pro Block vor (der ursprüngliche Blockwert lag bei 50 Bitcoins und halbierte sich im November 2012). Ebenfalls festgelegt war von Anfang an die Anzahl der eines Tages insgesamt existierenden Bitcoins, nämlich 21 Millionen – eine Zahl, die nach heutigen Schätzungen etwa 2140 erreicht werden wird. Auf diese Weise soll der Möglichkeit einer Hyperinflation von vornherein Einhalt geboten werden. Ein Bitcoin kann momentan bis auf 8 Dezimalstellen geteilt werden. Das ergibt etwa 21×1014 Währungseinheiten insgesamt.

Bitcoin Mining Pool

Bitcoin Mining HardwareDie für das Mining aufzuwendenden Hardware- und Zeitinvestitionen sind beträchtlich. Falls nicht die neuste Mining-Hardware benutzt wird, könnte die Herstellung eines Blocks mit einem herkömmlichen PC momentan bis zu mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Dies erklärt auch, warum es noch nicht zu einem Überangebot an Herstellern gekommen ist. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich an einem Mining-Pool zu beteiligen. Dabei stellen mehrere Hersteller die nötige Prozessorleistung zur Verfügung und teilen sich den resultierenden Block und seine Bitcoins anteilsmäßig. Dies ist auch innerhalb des Netzwerks als Möglichkeit anerkannt, den Bitcoinbesitz gleichmäßiger zu verteilen. Neben dem individuellen und dem Pool-Mining gibt es außerdem noch diverse andere Wege, an Bitcoins zu kommen. So existieren inzwischen eine Reihe von Handelsplätzen, die sich auf die Vermittlung des Bitcoinhandels spezialisiert haben (siehe Kapitel: Handelsplätze). Dort können Bitcoins sowohl gegen andere Währungen veräußert und gekauft werden. Natürlich ist es auch möglich, diese Transaktion persönlich und in der physischen Welt vorzunehmen. Hierfür gibt es bereits eine Reihe von lokalen Verzeichnissen mit Karten, in denen Interessenten sich mit Standpunkt und Kontaktdaten eintragen können. Ein weiterer Weg, das eigene Bitcoin-Vermögen aufzustocken, ist der Online-Verkauf von Waren oder Dienstleistungen, die mit Bitcoins bezahlt werden. Falls Sie professioneller eCommerce-Betreiber sind, können Sie sich die Zahlungsmöglichkeiten Ihres Onlineshops schließlich selbst aussuchen – Sie müssen dann nur die extrem schwankenden Bitcoin Werte bedenken und Ihre Preise entsprechend oft angleichen.

Video: Was ist Bitcoin?

Bitcoin virtuelle Währungen – Nutzen und Risiken

Im Grunde bedeuten Bitcoins die Demokratisierung des Finanzwesens. Aber nicht jeder Nutzer interessiert sich für die Währung aus derart sozio-kulturellem Motiv. Es gibt die verschiedensten Gründe, warum digitale, zentralisierte Währungen für Menschen interessant sind. Sie liefern ein anonymisiertes – oder, wie in Bitcoins Fall – ein pseudonymisiertes Zahlungsmittel, das Nutzer nicht mit jedem Kauf zur Datenschleuder und zum Werbeempfänger macht. Sie sind erheblich preiswerter als andere eCommerce-Transaktionsmittel wie PayPal oder Kreditkartenüberweisungen. Sie bieten sich in Zeiten extrem unzuverlässiger Bankensysteme und fluktuierender Kapitalmärkte als alternative Wertaufbewahrungsmittel an. Sie sind, abhängig von ihrer Programmierung, extrem sicher – der Empfindung nach in etwa so sicher, wie die Aufbewahrung von Edelmetallen in selbst gesicherten Tresoren.

Die Risiken sind allerdings auch nicht zu vernachlässigen. Besonders in der Betaphase von virtuellen Währungssystemen kann und wird es zu extremen Kursschwankungen kommen, die oft absolut unvorhersehbar sind. Zudem sind zumindest die Handelsplattformen, aber auch die Einzelaccounts von Nutzern, Hackerangriffen ausgesetzt, die durchaus erfolgreich sein und im Falle von Bitcoins verheerende Schäden hinterlassen können. Ebenfalls im eigentlichen Experimentierstadium können Online-Entrepreneure schon mit relativ geringen Investitionseinlagen einen Großteil des Bitcoin-Kuchens relativ unwiderruflich an sich reißen, wenn sie es darauf auslegen – eine gewisse Tendenz in diese Richtung ist auch schon zu beobachten. Dann kommt natürlich noch das Risiko eines Missbrauchs der Anonymität für Geldwäsche und Schwarzmarkthandel mit unappetitlichen Waren wie Drogen, Waffen und dergleichen hinzu. Komplett ausschließen lässt sich diese Gefahr nicht. Allerdings finden auch reguläre Währungen ihren Weg in diese Randzonen der Ökonomie. Es wird schwierig sein, schlüssig zu argumentieren, dass es ohne digitale Währungen bestimmte Umschlagplätze nicht geben würde – sie würden wahrscheinlich nur ihre Tätigkeit in eine andere räumliche Matrix verlegen.

Bitcoins kaufen auf Bitcoin.de

Bitcoins die Zukunft

Bitcoin Zukunft

Kurz bevor dieser Artikel geschrieben wurde, am 05.12.2013, hat die chinesische Notenbank den nationalen Banken den Handel mit Bitcoins grundsätzlich verboten. Als Gründe wurden der hoch spekulative Charakter der Währung sowie ihre Eignung zu Geldwäsche und Schwarzhandel genannt. Zwar darf der Bitcoin auch in China weiter gehandelt und genutzt werden, aber eben nur im Internet. In die chinesische Währung Yuan darf er nicht mehr umgetauscht werden. Die Konsequenz war ein sofortiger Kursabsturz.

Nicht nur chinesische und europäische Regierungen warnen vor der anscheinend so risikoreichen Währung. US Behörden beschlagnahmten im Mai 2013 das Konto der US-Vertretung von Mt. Gox, mit der Begründung, es handele sich um ein verschleiertes Geldtransfergeschäft. Kontostand zu diesem Zeitpunkt: 2.915.507,40 Dollar. Das sind allerdings im Vergleich zum Gesamtwert des US-Finanzmarktes “Peanuts” – genauso wie die etwa sechs Milliarden Dollar, die geschätzt derzeit in Bitcoins um den Planeten transferiert werden.

Es geht bei diesen Maßnahmen also um etwas anderes als eine wahrgenommene Bedrohung des monetären Marktes. Es ist die Einsicht, dass hier eine anarchistisch anmutende Bewegung eine dezentrale, von keiner Autorität kontrollierbare Werteinheit auf den Markt bringt, die Lobbys überflüssig und das Internet zu dem freien Marktplatz macht, als der es ursprünglich konzipiert war – bevor es zu der Werbeplattform und Datengenerierungsmaschine wurde, die es noch ist. Die unmittelbare Zukunft könnte also zwei parallele Szenarien beinhalten. Zum einen werden nationale Zentralbanken und supranationale Institutionen versuchen, den Bitcoin in ihre für eine derartige Erfindung nicht vorgesehenen Rechtsprechungen zu pressen und so kontrollierbar zu machen. Gleichzeitig werden sich mehr und mehr eCommerce-Unternehmen für eine Akzeptanz der Bitcoins als Zahlungsmittel entscheiden. Auf diesem “Grassroots-Weg” könnten Bitcoins eine universell akzeptierte Internetwährung werden – quasi die erste echte “Weltwährung”. Sie erfüllen zumindest potenziell alle Bedingungen, die Onlinenutzer an eine digitale Währung stellen: Bitcoins können außerordentlich sicher gehandelt werden, sie sind einfach in der Nutzung und könnten online universell einsetzbar sein.

Von der technischen Warte zeichnet sich bei Hardwareherstellern ein Wettlauf um die effektivsten Mining-Rechner und Tools ab. Denn von der Rechnerleistung hängen die Schnelligkeit, die Kosten und damit die Menge der Bitcoins ab, die ein Hersteller oder ein Pool generieren können. Inzwischen wird es für durchschnittliche Nutzer fast unmöglich, die entsprechenden Grafikkarten zu bekommen – und selbst wenn, müssen noch so scheinbar triviale Details wie ein ausgefeiltes Kühlsystem bedacht werden, dessen rund-um-die-Uhr Betrieb massive Stromkosten verursacht (und schon zu Polizeibesuch auf der Suche nach Marihuanafarmern geführt hat).

KnCMiner, ein schwedischer Hersteller der begehrten Mining-Geräte, ist nun zum Großangriff übergegangen. Sein neuestes Produkt heißt Neptune, wiegt sechs Kilogramm und kostet etwa 12.000 Dollar – keine Kleinigkeit also. Dennoch sind alle 1.200 Geräte, deren Auslieferung für 2014 angekündigt ist, bereits verkauft. Natürlich hat KNCMiner auch Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptiert. In 24 Stunden soll Neptune bis zu 2,1 Bitcoins errechnen können – das wären beim bis vor wenigen Tagen noch gültigen Kurs 2.100 Dollar Gegenwert am Tag. Da ist der Anschaffungswert schnell wieder amortisiert, selbst wenn der immer noch gewaltige, wenn auch schon reduzierte Stromverbrauch mit einberechnet wird. Ob sich das vermeintliche Goldstück als solches herausstellen wird, wird das Jahr 2014 zeigen.

Eines aber wird Neptune auf jeden Fall beschleunigen: Das Erreichen der 21 Millionen Bitcoin-Grenze, ab der keine neuen Bitcoins mehr gemint werden können. Dies wirft die nächste Frage zur fiskalischen Zukunft der digitalen Währung auf: Wird sie sich selbst in eine Deflation stürzen? Die Sorge ist nicht unbegründet, sondern ist dem Bitcoin quasi schon in die Wiege gelegt. Nicht nur gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Bitcoins, sie können auch unrettbar verlorengehen, wenn ein Nutzer seine Wallet-Datei unwiederbringlich verliert. Die dort registrierten Bitcoins sind dann nicht nur für den Besitzer, sondern für das ganze Netzwerk verloren. Dieses Schicksal kennt keine andere Währung, die ihren Bestand durch einfache physische Herstellung “regenerieren” kann. Die Gesamtzahl aller Bitcoins wird also nach und nach abnehmen, wie sorgfältig auch der Umgang mit ihnen sein mag. Es ist nicht schwer, die Folgen zu prognostizieren: Je weniger Bitcoins auf dem Markt vorhanden sind, desto teurer werden sie aufgrund der steigenden Nachfrage werden.

Eine derart inhärent deflationäre Währung ist eine absolute Neuheit auf dem Währungsmarkt und wird die Finanzwissenschaftler wahrscheinlich noch in einem momentan unvorstellbaren theoretischen und praktischen Ausmaß beschäftigen. Zuverlässige Vorhersagen lassen sich zumindest momentan einfach noch nicht machen. Zum Glück allerdings hat dies auf die pragmatische Anwendung der Währung keinen Einfluss: Sie lässt sich so gut wie unendlich dividieren. Selbst wenn ein Auto irgendwann einen Bitcoin kosten sollte, können mit der Währung immer noch alle Güter im Internet erworben werden – bis hin zu Bleistiften für ein paar Cents. Auch hier kann es also sein, dass die Anwendbarkeit der Währung ihr theoretisches Risiko überholt.

Wirklich interessant wird es auch zu beobachten sein, welche Auswirkungen Bitcoin auf die sich immer weiter verbreitende Idee der Open Source Technologie und auf transparente, selbstorganisierte Netzwerke hat, die ohne zentrale Weisungsbefugte auskommen. Hier bleibt spannend, ob die bisher organisch elegant funktionierende Kommunikation innerhalb der Bitcoin-Community und die interne Weiterentwicklung und Reparatur des Codes in ihrer Qualität der Tatsache zu verdanken war, dass es sich beim Kernteam eben um libertäre Vordenker handelt – oder ob die Idee des Bitcoins selbst “das Beste” aus dem Homus Oekonomikus herauszuholen in der Lage ist.

Bitcoins kaufen auf Bitcoin.de




Dieses Hobby teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *