Wikinger Schach / Kubb

Wikinger Schach Kubb

Wikinger Schach / Kubb

Gerade im Sommer bietet sich das Betreiben eines Hobbys auf offene Fläche besonders gut an. Die warmen Tage laden zu gemeinsamen Aktivitäten mit Freunden und der Familie gleichermaßen ein. Federball, Volleyball, Radfahren oder Fußball sind wohl die begehrtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen, wenn es um die aktive Gestaltung eines Hobbys geht. Wenn Sie nun aber einen neuen Begriff in Zusammenhang mit einer sehr alten bzw. neuen Freizeitbeschäftigung hören, werden Sie vermutlich große Augen machen. Um Sie nicht weiter unnötig auf die Folter zu spannen, soll Ihnen das Geheimnis gelüftet werden: „Kubb“! Und nein, es handelt sich hier nicht um eine Begrifflichkeit die einen Schluckauf beschreiben soll, sondern vielmehr um die klassische Bezeichnung eines Spiels, welches vermutlich bereits vor langer Zeit gespielt wurde. Ein in Europa geläufiger Begriff für „Kubb“ ist „Wikinger Schach“. Der ursprünglich aus Schweden stammende Begriff für Wikinger Schach lautet „vedkubbar“ und lässt sich in die deutsche Sprache am ehesten mit den Worten Holz- oder Hackklötze übersetzen. So plump und einfach diese Begriffe klingen, so einfach und unkompliziert ist Wikinger Schach auch, doch besitzt dieses Spiel eine lange Historie bis weit vor unsere Zeit. Wikinger Schach ist dem Ablauf einer fiktiven Schlacht nachempfunden. In dieser Schlacht treten zwei verfeindet Gruppen gegeneinander an, um sich am Ende an den Verfehlungen des Königs zu rächen.

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Wikinger Schach Anleitung

Wikinger Schach AnleitungZur Erfüllung der Rahmenbedingungen werden insgesamt fünf unterschiedliche Komponenten benötigt, um Wikinger Schach spielen zu können. So sind zunächst ein König und 10 Kubbs in Form von Spielfiguren notwendig. Zusätzlich werden sechs Wurfhölzer, 4 Eckstäbe und zu guter Letzt lediglich eine Spielregel benötigt. Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann mit der Spielvorbereitung begonnen werden. Traditionell beträgt die Größe des Spielfeldes fünf mal acht Meter, die jedoch je nach Erfahrung der Spieler individuell angepasst werden kann. Die gewählte Fläche wird mit den vier Eckstäben markiert. Je fünf Kubbs werden an das jeweilige Team verteilt, die diese dann auf deren Grundlinie platzieren müssen. Der König wird genau in der Mitte des Spielfeldes aufgestellt. Die Teams, welche jeweils aus bis zu sechs Personen bestehen können, stellen sich im Anschluss hinter den Kubbs (Grundlinienkubbs) bzw. der Grundlinie auf. Das Team welches das Spiel eröffnet wird ausgelost. Im Anschluss sind beide Teams abwechselnd mit ihrem Spielzug an der Reihe.

Jede Mannschaft darf pro Runde die sechs zur Verfügung stehenden Wurfhölzer per Unterarmwurf (wie bei einem Kegelschwung) auf die Kubbs der gegnerischen Mannschaft werfen. Hierbei ist es wichtig, dass der König in der Mitte des Spielfeldes nicht getroffen wird, da sonst das Spiel als verloren gilt. Getroffene Kubbs werden im Spielverlauf zu sogenannten Überläufern, welche in die Hälfte der gegnerischen Mannschaft geworfen werden müssen. Berühren sich zwei Kubbs, werden sie in Form eines Turms aufeinander gestellt. Bevor nun die Grundlinienkubbs getroffen werden dürfen, müssen erst die Überläufer getroffen werden. Kann ein Team die Vernichtung der Überläufer nicht bewerkstellig, darf das andere Team auf eine neue Grundlinie vorrückten und von dort aus agieren. Sobald alle gegnerischen Kubbs aus dem Spiel genommen werden konnten, darf mit den Wurfhölzern auf den König geworfen werden, jedoch nur, wenn noch mehr als zwei Wurfhölzer verfügbar sind. Wenn zum Schluss alle gegnerischen Kubbs sowie der König getroffen wurde, ist das Spiel gewonnen. Die einleuchtende und das simple Spielprinzip verleiht Wikinger Schach eine unterhaltene Dynamik, die zudem das Team-Denken und die Ausarbeitung einer Taktik erfordert. Mit einfachsten Mitteln und einer Menge Spaß für die ganze Familie kann für diesen und die künftigen Sommermonate ein neues Hobby geschaffen werden. Der Spaßfaktor ist enorm.

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Woher kommt Wikinger Schach (Kubb)

Anhand archäologischer Funde wird vermutet, dass eine ähnliche Form von Wikinger Schach bereits 5400 v. Christus von den Ägyptern gespielt wurde. In einer Grabkammer wurden Überreste entdeckt, die diesen Schluss der Wissenschaft sehr nahe liegen lassen. Wesentlich sicherer erscheint die Erkenntnis, dass auch die alten Griechen Spaß an einer Vorgängerversion von Wikinger Schach hatten. So wurde in Dokumenten bzw. in Überlieferungen festgehalten, dass Wikinger Schach in der bürgerlichen sowie in der gehobenen Schicht großen Anklang fand und als Hobby in der Freizeit betrieben wurde. Als ziemlich sicher gilt, dass die Handelsgilde Hanse maßgeblichen Anteil an der Verbreitung von Wikinger Schach ab dem 14. Jahrhundert hat. Wikinger Schach wurde, wohlgemerkt noch unter dem Namen Kubb, in Ländern wie Deutschland, Frankreich oder auch England auf dem europäischen Kontinent ein gern gesehenes Spiel zur Gestaltung der freizeitlicher Aktivitäten. Heute wird Wikinger Schach bevorzugt in skandinavischen Ländern wie Norwegen oder Schweden gespielt. Die heute uns bekannte Spielweise von Wikinger Schach wird erst seit Beginn der 90er Jahre gespielt. Meisterschaften auf lokaler, regionaler, nationaler sowie internationaler Ebene sind im Wikinger Schach seither striktes Pflichtprogramm und begeistern die Massen jedes Jahr auf ein Neues.

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Video: Wikinger Schach / Kubb

 




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