Badminton

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Bei Badminton handelt es sich um ein Rückschlagspiel für vier oder auch zwei Spieler. Ein Spieler verfolgt dabei das Ziel, dass er den Ball über das Netz schlagen kann, dieser auf der gegnerischen Hälfte des Spielfelds landet und der Gegner diesen nicht zurückschlagen kann. Es gibt auch ein Federballspiel für die Freizeit, wobei dies nicht verwechselt werden sollte, denn dabei sind die Ballwechsel zum Ziel möglichst lange. Verglichen mit Tennis hat Badminton als Hobby eine gewisse Ähnlichkeit, doch in den taktischen, spieltechnischen und grundlegenden Aspekten unterscheiden sich beide Sportarten sehr. Im Vergleich zu dem Tennisfeld, ist das Spielfeld bei Badminton klein und auch der Schläger beim Badminton ist deutlich leichter wie der Tennisschläger. Bei dem Spielball handelt es sich um einen Federball, der den Boden nicht berühren darf. Der Ball erhält besondere Flugeigenschaften, weil er mit einem Federkranz bestückt ist.

Das Hobby Badminton erfordert körperliche Ausdauer

Badminton erfordert taktisches Geschick, Spielwitz und Konzentrationsfähigkeit. Außerdem stellt es hohe Ansprüche an die Kondition, die Grundschnelligkeit und an die Reflexe. Die Spieldauer hat keine richtigen Pausen und es gibt lange Ballwechsel, weshalb eine gute Ausdauer erfordert wird. Zusätzlich ist das Spiel täuschungsreich und raffiniert, weil ohne eine deutliche Ausholbewegung die Schlagrichtung verändert werden kann. Durch bewegliche Laufarbeit und durch gute Reflexe kann einem schnellen Angriffsspiel begegnet werden. Badminton ist ein tolles Hobby und die Faszination entsteht durch den Wechsel zwischen gefühlsvollem, präzisem Spiel am Netz, angetäuschten Finten und hart geschlagenen Angriffsbällen.

Hier gute und günstige Badmintonschläger

Der Spielbetrieb bei Badminton

Speedminton spielenEs wird nach Sätzen und nach Punkten gezählt und bislang wird mit zwei Gewinnsätzen bis 15 Punkte gespielt. Punkten kann dabei nur die Partei, die aufschlägt. Berührt ein Schläger oder Spieler das Netz, berührt ein Ball die Decke, berührt der Ball Boden/Wand oder überfliegt der Ball nicht das Netz, dann gilt dies als Fehler. Es wird auch dann weitergespielt, wenn der Ball das Netz beim Aufschlag berührt, aber dennoch bei dem Gegner in das Aufschlagfeld gelangt. Dies ist bei anderen Rückschlagspielen im Gegensatz dazu nicht der Fall. Badminton wird in der Regel in der Halle gespielt, denn der Ball kann bereits durch leichte Bewegungen der Luft stark beeinflusst werden. Dabei muss eine Halle eine Höhe von mindestens fünf Metern aufweisen. Im Vergleich zu Tennis ist das Spielfeld ähnlich, doch es ist deutlich kleiner, denn die Maße sind nur 6,10 Meter Breite und 13,40 Meter Länge. An den Pfosten beträgt die Netzhöhe 1,55 Meter und in der Netzmitte 1,524 Meter. Die Linien sind ein Teil von dem Spielfeld und diese haben eine Breite von vier Zentimetern. Bei einem Doppel kann das gesamte Feld bespielt werden und bei einem Einzel stellen die inneren Begrenzungslinien die seitliche Begrenzung von dem Feld dar. Bei dem Einzel kann ein Aufschlag bei der hinteren Grundlinie oder auch bei der vorderen Aufschlaglinie ausgeführt werden. Bei dem Doppel findet der Aufschlag zwischen der hinteren und vorderen Aufschlaglinie statt.

Badminton ist ein Hobby und eine Sportart, wo an den Spieler höchste Ansprüche gestellt werden. Damit die Spieler bei diesem Hobby auf hohem Niveau siegreich sein können, werden charakterliche, geistige und körperliche Fähigkeiten abverlangt. Der Spieler bei Badminton sollte die Phantasie und Intuition von einem Künstler, die Besessenheit eines Bergsteigers, die Rücksichtslosigkeit von einem Kolonialherren, die Nervenstärke von einem Sprengmeister, die psychische Härte von einem Arktisforscher, die Menschenkenntnisse von einem Staubsaugervertreter, die Konzentrationsfähigkeit von einem Schachspieler, die Reaktionsfähigkeit von einem Fechter, die Gewandtheit von einem Artisten, die Schlagstärke von einem Schmied, die Armkraft von einem Speerwerfer, die Sprungkraft von einem Hochspringer, die Schnelligkeit von einem Sprinter und die Ausdauer von einem Marathonläufer haben. Dies ist ein Zitat von Zitat von Martin Knupp.

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Ausrüstung: Badminton Schläger und die Bälle

Badminton AusrüstungBei dem Hobby ist das Sportgerät zum Schlagen ein Badmintonschläger. Ein gehobener Schläger besteht aus einem Stück. Das Gewicht der Topmodelle liegt bei etwa 80 Gramm und ein gewichtsoptimierter Schläger schafft es sogar auf ungefähr 70 Gramm. Das Material ist Carbon/Graphite mit ungefähr drei Prozent Anteilen von Kevlar, Boron und Titanium. Es wird umso mehr Präzision erreicht, je härter der Rahmen ist. Ein harter Schlag wird umso ungenauer, je weicher der Rahmen ist. Allerdings ist ein weicher Rahmen bei dem Hobby etwas armschonender während dem Spiel. Ein zusätzliches Griffband kommt in der Regel zum Einsatz, damit der Griff verbessert wird und damit Schwingungsübertragungen vermieden werden.

Es gibt verschieden Varianten an Saiten von den Herstellern für die Bespannung. Kunststoffsaiten werden im Anfängerbereich verwendet und Profis und Fortgeschrittene haben mehrfach geflochtene Kunststoffsaiten oder Naturdarmsaiten. Diese teureren Saiten bieten eine längere Haltbarkeit und eine bessere Ballkontrolle. Je nach dem Typ des Spielers, der dem Hobby nachgeht, kann der Schläger bespannt werden. Im Vergleich zu den Quersaiten werden die Längsseiten in der Regel härter bespannt, denn die Form von dem Schlägerkopf ist oval. Bei diesem Hobby wird der Ball als Shuttlecock bezeichnet und es gibt den Federball und den Nylonball. Für drei verschieden Geschwindigkeiten gibt es die Nylonbälle, wobei grün am langsamsten ist, blau ist medium du rot schafft die höchste Fluggeschwindigkeit. Mit Nylonbällen wird bis zur zweitniedrigsten Klasse im deutschen Wettkampf gespielt.

Die darüber liegenden Klassen spielen mit Federbällen. Ein Federball wiegt zwischen 4,74 und 5,5 Gramm, der Fuß ist eine Kunststoff-Kork-Mischung und es sind 16 Federn vorhanden. Der Preis ist oft gerechtfertigt, denn ein Naturfederball wird zum Teil in Handarbeit hergestellt. Bei den Federn kommen Enten- oder Gänsefedern zum Einsatz. Ein einheitliches Flugverhalten ist durch das Korkgewicht, durch die Federdicke, durch die Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und durch die Lagerung der Bälle kaum möglich. Jeder Spieler schlägt den Ball einmal durch, damit die Flugeigenschaften festgestellt werden.

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Video: Badminton Basics – Lehrvideo

 




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