Fußball: Der beliebteste Sport der Welt

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Fußball: Der beliebteste Sport der Welt

Millionen Menschen weltweit spielen gerne Fußball. Der wichtigste Grund, warum diese Sportart so beliebt ist, liegt auf der Hand: Im Hobbybereich ist die Ausrüstung, die dafür nötig ist, sehr überschaubar. Im Grunde ist lediglich ein Ball vonnöten, da die Tore notfalls mit beliebigen Objekten markiert werden können. So können beispielsweise Steine, in den Boden gesteckte Äste oder Kleiderhaufen als Pfosten dienen. Um die Mitglieder beider Teams voneinander zu unterscheiden, sind nicht unbedingt zwei Trikotsätze nötig. Stattdessen können etwa die Spieler einer Mannschaft mit freiem Oberkörper spielen oder ihre T-Shirts auf links drehen. Ein Schiedsrichter ist im Freizeitbereich ohnehin nicht notwendig, da die Kicker selbst anzeigen, wenn eine Unsportlichkeit vorgelegen hat.

Was macht einen guten Fußballspieler aus

Ein guter Fußballer ist nicht nur sprintstark, sondern auch ausdauernd. Er sollte also auch am Ende des Spiels noch in der Lage sein, einem Pass hinterherzulaufen oder einem Gegenspieler den Ball wegzunehmen. Deshalb bilden Ausdauerläufe eine gute Basis für das Fußballspiel. Doch ein guter Läufer ist längst noch kein veranlagter Kicker. Es gehört auch eine gewisse Körperbeherrschung dazu. Diese erlangt man durch Übungen, die man auch sehr gut zu Hause durchführen kann. Sie stärken die Muskulatur und machen Bewegungen möglich, die Vorteile beim Fußballspielen einbringen. So können austrainierte Fußballer zum Beispiel sehr hoch springen, um Flanken zu erreichen und per Kopf zu verarbeiten. Ihnen machen auch plötzliche Körperdrehungen nichts aus, wenn sie aufgrund der Spielentwicklung erforderlich sind. Während ein untrainierter Mensch eine Verletzung riskiert, wenn er aus vollem Sprint stehenbleibt, sich umdreht und sofort wieder in die andere Richtung rennt, gehört diese Art der Bewegung für Profifußballer zum Alltag.

Reicht Talent beim Fußballspielen?

Nicht zu vernachlässigen ist auch das Talent zum Fußballspielen. Mancher Hobbykicker definiert sich ausschließlich dadurch, viel zu rennen. Andere sind in der Lage, Situationen frühzeitig zu erkennen und mit relativ geringem Kraftaufwand zu lösen. Ein gutes Stellungsspiel bringt einen Fußballer in die gute Position, einem Zweikampf und damit einem möglichen Ballverlust aus dem Weg zu gehen. Das Auge für Mitspieler, der sich freiläuft, und der Pass im richtigen Moment kreiert die perfekte Angriffsmöglichkeit. Talent für das Fußballspiel lässt sich zwar nicht erlernen. Die Wiederholung bestimmter Übungen sorgt jedoch für Erfahrung und Routine.

Profifußballer

Ab einem bestimmten Alter ist der Traum, Profifußballer zu werden, nicht mehr realistisch. Aber es gibt Ausnahmen. Eine davon bildet Hendrik Weydandt. Dieser schloss sich zwar mit fünf Jahren einem Fußballverein an, wurde bei diesem aber nicht besonders gefördert. Zudem spielte die erste Mannschaft seines ersten Clubs TSV Groß Munzel lediglich in der Kreisliga Hannover-Land Staffel 3. Als 19-Jähriger ging Weydandt zum 1. FC Germania Egestorf/Langreder in die Oberliga Niedersachsen. Dort, in der fünften deutschen Liga, war er zunächst nur Ersatzspieler. Weil er sich mit der Zeit steigerte, wurde Hannover 96 auf ihn aufmerksam und holte den Stürmer schließlich für den Kader der zweiten Mannschaft. Trotzdem trainierte Weydandt mit den Profis und absolvierte in der Saison 2018/19 sein erstes Spiel als Profi – und das im Alter von 23 Jahren. In seiner ersten Spielzeit in der Bundesliga schoss er sechs Tore, nach dem Abstieg in die zweite Liga im Sommer 2019 waren es 2019/20 sogar neun Treffer.

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