Hobby Angeln: Ein Hobby für Ruhebedürftige

Hobby Angeln

Hobby Angeln: Ein Hobby für Ruhebedürftige

Entspannung, Ruhe, Abstand vom Alltag: All das findest du, wenn Angeln dein Hobby ist. Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung ist Angeln ganz und gar kein langweiliges Hobby. Im Gegenteil! Abenteuer, Spaß und Nervenkitzel sind auf Wunsch mit dabei.

Angeln ist ein unterschätzter Sport

Weil Angeln früher beim Überleben eine wichtige Rolle spielte, wird dem Angelsport auch heute noch eher der Stellenwert des Nahrungserwerbs denn des Sports zugestanden. Angeln übt auf den Kenner eine große Faszination aus, von der jeder, der es einmal versucht, schnell erfasst werden dürfte. Begeisterte Angler lieben ihr Hobby, weil sie am Fluss oder See nicht nur himmlische Ruhe, sondern auch eine wunderschöne Natur finden. Nichts ist besser, willst du dich erholen und ein wenig vom Alltagsstress abschalten. Neben den „Ruheanglern“ gibt es auch die Hobbyangler, die sich bis ins Meer vorwagen. Hier spielt der Nervenkitzel schon eine deutlich größere Rolle, denn so richtig weiß man nie, was einem hier vor die Angel kommt.

Angelmöglichkeiten & Ausrüstung

Ob du an stillen Gewässern wie Bächen, Flüssen und Seen oder im Meer angelst entscheidet darüber, welche Ausrüstung du benötigst. Je nach Angelmethode brauchst du also eine Grundausrüstung, die perfekt darauf abgestimmt ist.

In jedem Fall brauchst du:

  • eine Angelrute
  • passende Angelschnur
  • passende Haken in unterschiedlichen Größen
  • Blei
  • Vorfächer
  • Pose
  • Kescher
  • Rutenhalter
  • Köder
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Wenn du direkt am Ufer angelst, leg dir besser einen Angelhocker zu. Das lange Stehen kann dir sonst schnell zu mühselig werden. Neben deinen Angelutensilien sollte auch deine Anglerkleidung an die Umstände angepasst werden. Wärmedämmende, atmungsaktive und wasserabweisende Kleidung sowie Gummistiefel sind hier die richtige Wahl. Bevor es nun aber losgeht, musst du dich noch im Fischereiamt, dem Bezirksamt oder dem Bürgeramt nach den geltenden Bestimmungen erkundigen. Diese sind nicht in jedem Bundesland einheitlich und es gilt zum Beispiel, Schonzeiten zu beachten.

Angelmethoden

Ansitz Angeln

Diese Methode stellt quasi die Urform des Angelsports dar. Sie eignet sich besonders für Ruhesuchende. Wenn du also entspannen willst, musst du beim Ansitz-Angeln lediglich gelassen auf einen Anbiss warten. Lege hierzu einfach deine Ruten mitsamt Posen bzw. Grundmontage aus und warte, bis ein Fisch zuschnappt. Es spielt keine Rolle, ob du sitzt, stehst oder gar liegst. Beim Ansatzangeln verwendest du Naturköder, also Würmer, Mais, Maden oder auch einen Köderfisch. Barsche und Aale beißen beispielsweise auf Würmer gut an, während Karpfen oder Friedfische gut auf Mais oder Maden anspringen. Selbst Teig wird gern genommen :-). Hecht, Aal, Wels und Zander mögen Köderfische sehr gern.

Stellfisch Angeln

Die Angelei mit der Stellfisch Rute ist gut für das Angeln von Hechten oder Andern geeignet. Der Köder wird dazu an der Posenmontage ausgelegt und nicht mehr bewegt. Du selbst kannst dich ganz entspannt in deinen Anglerstuhl setzen und darauf warten, dass ein Fisch anbeißt. Das Gute am Stellfisch-Angeln ist, dass selbst strömende Gewässer die Pose nicht abtreiben lassen. Das bedeutet, dass du den Köder auch einige Stunden stehen lassen kannst. Du musst ihn nicht immerzu erneut auswerfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Pose auch bei strömenden Gewässern nicht mehr abtreiben kann und man den Köder auch mehrere Stunden an der Angelstelle lassen kann, ohne ihn immer wieder neu auszuwerfen. Dafür verwendest du spezielle Stellfisch-Ruten, die zwischen 5 und 7 Meter lang sind. Durch die besondere Positionierung der Rute hängt die Schnur gerade nach unten, also direkt unter der Rutenspitze. Dadurch kann die Pose nicht weiter abtreiben.

Köderfisch Angeln:

Raubfische sprechen natürlich am besten auf Fleischfutter an. Kleine Fische sind die natürliche Nahrung der Raubfische und damit die idealen Köder. Laut Gesetz darf man hier allerdings nur waidgerecht getötete Fische verwenden. Dafür benötigst du eine sogenannte Stippte mit leichter Pose und kleinen Haken. Als Köder kannst du Maden oder Teig nehmen. Kleine Fische findest du am ehesten im Schilf oder an bepflanzten Wasserkanten. Wenn du keine Lust aufs Köderfische angeln hast, kannst du sie auch beim Fachhändler kaufen.

Stipp Angeln

Mit der Stipprute (Stippe) kannst du Friedfische angeln. Hierfür brauchst du keine Rute mit Angelrollen und Ringen mit Schnurlaufröllchen. Kinder, die an der See angeln, tun dies meist so. Das Stipp Angeln gehört zu den Urformen und stammt aus einer Zeit, in der es keine Angelrollen geschweige denn Kohlefaser oder Fieberglas-Ruten gab. Beim Stipp Angeln angelst du eigentlich mit einem Stock, an dem du eine Schnur mit Pose und Haken anbringst. Du kannst unterschiedlich lange Ruten verwenden. Befestige einfach die Hauptschnur an der Rutenspitze und folge dann dem Bissanzeiger, also der Pose. Nun noch Vorfach und Haken – fertig!

Schleppfischen

Hierbei handelt es sich um Angeln aus einem fahrenden Boot heraus. Natürlich kriegst du so am ehesten Raubfische, die glauben, dass sich dein Köder bewegt und noch lebt. Allerdings ist Schleppfischen in den meisten Gewässern verboten, also erkundige dich lieber, bevor du damit beginnst.

Angeln: Ein Hobby aus Taktik und Strategie

Das aktive Suchen und die erforderlichen taktischen und strategischen Möglichkeiten, die das Angeln mit sich bringt, machen sicherlich den größten Reiz aus Reiz aus. Immer auf der Suche nach dem großen, seltenen Fang. Ähnlich wie ein Surfer, der auf die perfekte Welle wartet. Na, wäre das kein Hobby für dich?

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