Kitesurfen – Kiteboarding

Kitesurfen

Kitesurfen – Kiteboarding

Sonne, Strand, die Naturelemente Wasser und Luft faszinieren Dich? Dann ist vielleicht die Funsportart Kitesurfen etwas für Dich. Kitesurfen, manchmal auch Kiteboarding genannt, vereint Dynamik, Schwerelosigkeit, Leichtigkeit und jede Menge Spaß miteinander. Wer das Kitesurfen einmal ausprobiert hat, wird schwer davon wieder wegkommen. Die Kombination aus Speed, Ästhetik und dem Gefühl von Schwerelosigkeit machen diesen Trendsport so besonders. Kitesurfen ist eine Wassersportart, die sehr schnell zu erlernen ist. Kitesurfen kann man im Urlaub, nur für ein Wochenende, als Freizeitsportart oder auch professionell betreiben. Die Kitsurfing Ausrüstung ist günstiger als man vielleicht denkt, eine komplette Kitesurfingausrüstung (Kite + Kiteboard + Trapez) gibt es schon ab ca. 1000,- Euro. Es gibt verschiedene Kite-Systeme, welche mittlerweile sehr ausgereift sind.

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Kitesurfen

Kiten KiteboardingKitesurfen oder auch Kiteboarding kommt aus der Familie des Powerkiting. Beim Kitesurfen wird man durch einen lenkbaren Drachen, einem Kite, vom Wind über das Wasser gezogen. Der Kitesurfer steht dabei auf einem sogenannten Kiteboard. Ein Kite entwickelt enorme Zugkräfte und so sind rasante Fahrten über das Wasser und große Sprünge von mehreren Metern möglich. Von professionellen Kitesurfern werden Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreicht.

Die Steuerung und Richtungsänderung beim Kitesurfen wird mit der Kitebar, oft auch einfach nur Bar genannt, vorgenommen. Die Kitebar stellt außerdem die Verbindung zwischen dem Kite (Schirm) und dem Trapez am Kitesurfer her und sollte immer mit einem entsprechenden Sicherheitssystem ausgestattet sein, damit sich der Kitesurfer in Notfällen von seinem Kite trennen kann. Da selbst trainierte Sportler die auftretenden Zugkräfte auf Dauer nicht halten können, wird beim Kitesurfen ein sogenanntes Trapez eingesetzt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Hüfttrapez und dem Sitztrapez. Das Hüfttrapez bietet größtmögliche Bewegungsfreiheit und wird meist von fortgeschrittenen Kitesufern eingesetzt, da es sich auch für komplizierte Tricks bestens eignet. Für Einsteiger, Anfänger und Gelegenheitskitern ist das Sitztrapez besser geeignet, da es nicht verrutscht und den besseren Tragekomfort bietet.




Der Kiteschirm: Kite – Kites

Das Kitesurfen hat eine rasante Entwicklung durchgemacht. In den letzten Jahren hat sich im Kitesport viel getan. Es gibt die Kites in verschiedenen Ausführungen. Der Kiteschirm und die Länge der Steuerleinen werden je nach Windstärke und des Könnens des Kitesurfers gewählt. Je stärker der Wind bläst, desto kleiner muss der Kiteschirm sein. Gerade Anfänger sollten mit einem kleinen Kite beginnen. Aktuelle Kites sind mit einer Depowering-Funktion ausgestattet, mit welcher die auftretenden Kräfte im Kite verringert werden können. Bei der Verwendung von Depower wird der Kite so in den Wind gestellt, dass sich weniger Wind im Schirm fängt und der Zug des Kite abnimmt.

Es gibt die Kites in verschiedenen Ausführungen. Der Kiteschirm und die Länge der Steuerleinen werden je nach Windstärke und des Könnens des Kitesurfers gewählt. Je stärker der Wind bläst, desto kleiner muss der Kiteschirm sein. Gerade Anfänger sollten mit einem kleinen Kite beginnen. Aktuelle Kites sind mit einer Depowering-Funktion ausgestattet, mit welcher die auftretenden Kräfte im Kiteschirm verringert werden können. Bei der Verwendung von Depower wird der Kiteschirm so in den Wind gestellt, dass sich weniger Wind im Schirm fängt und der Zug des Kite abnimmt.

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4 Leiner Tube Kite

4 Leiner TubekiteAm weitesten verbreitet Kitesystem ist der 4-Liner Tubekite, auf Grund seiner Form auch C-Kite genannt. Jeder Tubekite hat ein Gerüst, welches aus Fronttube und mehreren Quertubes besteht. Die Quertubes werden in der Fachsprache auch Struts genannt und geben dem Kite seine Formstabilität. Die Fronttube und die Struts werden über ein Ventil mit Luft befüllt. An den Enden des Kites, an den Tips, werden die Flugleinen befestigt.

5 Liner Tube Kite

5 Leiner TubekiteBeim 5-Liner Tube Kite gibt es im Gegensatz zum 4 Liner Tube Kite nur bei der Befestigung der Flugleinen kleine aber feine Unterschiede. Der 5 Liner Tube Kite verfügt über eine zusätzliche Flugleine, die zentral an der Fronttube befestigt wird und für eine verbesserte Relaunchfähigkeit und eine größere Depowerwirkung sorgt. Ansonsten ist der 5-Liner Tubekite vom Aufbau identisch mit dem 4-Liner Tubekite.

Softkites

Softkite KitesurfenSoftkites speichern die Luft in mehreren Kammern zwischen zwei Tuchschichten und erhalten so ihr Profil und ihre Stabilität. Softkites besitzen Lufteinlassventile an der Anströmkante, die die Luft zwar eindringen, aber nicht wieder entweichen lassen. Das Softkite verfügt über ein System von Waagleinen, welche später in eine Mittelleine (Frontline) und zwei Steuerleinen (Backlines) übergehen.

Bow-Kite

Bow Kite KitesurfenIm Grunde sind die Bow-Kites vom Aufbau dem Tube Kite sehr ähnlich. Sie bestehen ebenfalls aus einem Gerüst von Fronttube und Quertubes (Struts) die aufgeblasen werden müssen. Beim Bow Kite fällt das Profil jedoch wesentlich flacher aus und die Fronttube ist zu den Tipenden komplett herumgezogen. Die Kitebar ist in modifizierter Form von den Softkites übernommen worden.

Das Kiteboard – die Kiteboards

Bei den Kiteboards wird aktuell zwischen vier Systemen unterschieden. Die vier unterschiedlichen Systeme und Formen sind auf folgenden Fotos gut zu erkennen.

Directional – Waveboard

Kiteboard Directional Waveboard

Die ersten Kitesurfing Versuche wurde mit einem Waveboard unternommen. Die Waveboards waren für das Wellenreiten konzipiert. Mit dem Directional-Kiteboard kann man nur in eine Richtung Kiten, bietet aber trotzdem einen großen Funfaktor und ist eine echte Herausforderung. Auch als Einsteigerboard wird das Directional Kiteboard heute noch gerne gewählt.

Kiteboard Twin Tip klein

Kiteboard Twintipe klein - Twintipes sind aus den Wakeboards adaptiert und für Kitesurfen modifiziert

Kiteboard Twin Tip groß

Kiteboard Twintipe groß - Das Twintipe fährt in beide Richtungen

Die Twin Tips, sind am weitesten verbreitet. Twin Tips (auch „Bidies“ genannt) können in beide Richtungen fahren. Twin Tipes sind für das Kitesurfen modifizierte Wakeboards und gibt es in verschiedenen Größen. Die richtige Größe hängt von der Windstärke, Körpergröße und Körpergewicht ab. Dadurch dass man mit dem Twin Tipe in beide Richtungen fahren kann, ist ein Fußwechsel bei einem Richtungswechsel nicht nötig. Geeignet ist das Twin Tipe sowohl für Anfänger sowie für Fortgeschrittene und sehr beliebt.

Kiteboard Mutant

Kiteboard Mutant - eine Mischung aus Directional und Twin Tip Kiteboard

Der Mutant ist eine Mischung aus Twin Tip Kiteboard und Directional Waveboard. Die Form ähnelt dem Directional Waveboard. Der Mutant besitzt im Gegensatz zum Directional zusätzliche Finnen unter dem Bug, lässt sich also auch prima rückwärts fahren. Wie bei einem Twin Tipe sind meistens nur zwei Fußschlaufen montiert.

Kitesurfen – Sicherheitsausrüstung

Hat man sich für ein Kitesystem (Kite + Kiteboard) entschieden, ist je nach den äußeren Bedingungen und Könnenstufe noch zusätzliche Ausrüstung empfehlenswert:

  • einNeoprenanzug: schützt vor Kälte,
  • eine Prallschutzweste: eine Prallschutzweste erfüllt gleich zwei Funktionen. Zum einen schützt sie vor harten Schlägen, denn Wasser kann bei hohen Geschwindigkeiten ziemlich hart sein und bei Schwimmeinlagen entwickelt sie, wie eine Rettungsweste, Auftrieb. Eine Prallschutzweste ist nicht nur für Anfänger sehr empfehlenswert, auch Fortgeschrittene Kitesurfer die neue Tricks oder Sprünge üben wollen sind gut beraten, eine Prallschutzweste zu tragen.
  • der Kitesurfing Helm: der Kitesurfinghelm schützt wie die Prallschutzweste vor harten Schlägen auf das Wasser. Es gibt speziell für das Kiten entwickelte Helme, welche an die Anforderungen angepasst wurden und guten Tragekomfort bieten.
  • die Kiteboard Leash: die Kiteboard-Leash verbindet den Kitesurfer mit seinem Kiteboard. Nach Stürzen kann man so relativ einfach sein Kiteboard wiedererlangen. Es gibt zwei verschiedene Systeme der Kiteboard Leash: die Roll-Leash und die feste Leash. Nachteil einer Kiteboard Leash ist die erhöhte Verletzungsgefahr, denn bei einem Sturz spannt sich die Leash und katapultiert das Kiteboard wieder in Richtung des Surfers. Die Roll-Leash mindert diesen Effekt etwas, ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen. Verwendet man eine Kiteboard Leash, sollte man auf jeden Fall eine Prallschutzweste und einen Kiteboard-Helm dazu tragen.
  • Schuhe: Schuhe halten bei kaltem Wasser die Füße warm, schützen aber auch vor Schnittverletzungen
Kiten – Kiteschule

Kitesurfen - hohe und weite Sprünge beim KitenWer Kitesurfen zum ersten Mal ausprobiert oder Kitesurfen lernen möchte, sei es im Urlaub oder an einem Wochenende am Meer, sollte niemals allein üben. Für den sicheren Umgang mit dem Kite empfiehlt es sich, Unterricht in einer Kitesurfschule zu nehmen. Dort erhält man fachkundige Beratung und eine professionelle Einführung in diesen Trendsport. Kitesurfschulen sind mit dem optimalen Einsteigermaterial ausgerüstet welches individuell nach den äußeren Bedingungen angepasst wird. In einer Kitesurfschule lernt man so die Grundlagen des Kitesurfens, internationale Kitezeichen und bekommt beigebracht, Risiken und Verletzungsgefahren beim Kiten zu vermindern. So haben Anfänger und Neulinge die größten Erfolgs- und Erlebnisaussichten und werden maximalen Spaß haben.

 

Depower: die auftretenden Kräfte am Kite werden reduziert. Der Winkel des Kite zum Wind wird verkleinert, so dass weniger Wind in den Kite blasen kann.

Kitebar: Die Kitebar dient der Kontrolle und der Steuerung des Kite. Sie ist die Verbindung zwischen Kiteschirm und Trapez, welches am Kitesurfer befestigt ist.

Kiteboarding Video mit GoPro Kamera aufgenommen

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