Longboard fahren Longboard Anfänger aufgepasst!

Longboard fahren Longboard Anfänger

Longboard fahren Longboard Anfänger aufgepasst!

Sie sind angesagt wie eh und je und mittlerweile in jeder Großstadt anzutreffen: Die Rede ist von Longboards. Kaum ein anderes Sportgerät erfreut sich in Deutschland momentan derartig großer Popularität und einem so großem Zuwachs wie der Longboard-Sport. Heute löst der Trendsport aufgrund von heroischen Longboard-Ikonen, immer größer werdenden Longboard-Veranstaltungen sowie deutschlandweit bekannten Webvideoproduzenten wie „Unge“ und „Dner“, die im vergangenen Jahr mit ihren Longboards durch ganz Deutschland fuhren und so das Gefühl unendlicher Freie repräsentierten, hierzulande einen regelrechten Hype aus. Doch es war nicht immer so – ganz im Gegenteil: Die Geschichte des Longboards erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und vor allem zu Beginn wurde das „Langbrett“ als unhandlich und viel zu groß abgestempelt. Erst viele Jahre später erkannten rasant wachsende Fan-Gemeinden das Potenzial der leicht zu kontrollierenden Boards. In diesem Artikel möchten wir dich mit der Geschichte, den zahlreichen Fahrstilen und den unterschiedlichen Longboard-Arten vertraut machen. Oder wusstest du etwa, dass es ohne das Longboard höchstwahrscheinlich kein Skateboard gäbe?

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Longboard Geschichte

Die Geschichte des Longboards – Im Schatten des Skateboards

Kurze Longboard Geschichte: noch bevor das Skateboard erfunden war, sollen um 1960 Surfer Rollen unter ihr Surfbrett befestigt haben, um auch bei schlechtem Wellengang das „Surf-Erlebnis“ auch auf der Straße erleben zu können. Dies erklärt, weshalb die Form des Longboards dem Surfbrett äußerst stark ähnelt. Selbstverständlich ahnte man zu dem Zeitpunkt nicht, dass man hiermit eine neue Sportart ins Leben gerufen hatte. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sich der Trend flächendeckend an der Ostküste der USA verbreitete, sodass auch erstmals Unternehmen großes Interesse daran hatten, erste Longboards anzufertigen und diese im ganzen Land zu vertreiben. Den großen Durchbruch schaffte der junge Sport jedoch erst, als immer mehr Longboard-Begeisterte in Europa, insbesondere in Deutschland, Schweiß und Frankreich, durch spezielle Förderung einzelner Disziplinen wie etwa Downhill zueinanderfanden. Der Longboard-Kult erreichte erstmals seinen Höhepunkt und immer mehr Veranstaltungen, in welchen die Gewinner Sachpreise und Preisgelder erhielten, fanden statt. Außerdem wurden nun erste Sicherheitsvorkehrungen in Form von Helmen, resistenten Lederanzüge und Heuballen am Straßenseitenrand getroffen, um schwerwiegende Verletzungen vorzubeugen. Zuletzt hatten sich daher auch in den USA unzählige Longboards-Fans, die sich zunehmend für die Disziplin „Skaten“, bei welcher das Longboard verkürzt wurde, um mit diesem Tricks auszuführen, angehäuft. Wenig später verdrängte die Disziplin den herkömmlichen Longboard-Sport und rückte Stattdessen die heute bekannten Skateboards in den Mittelpunkt, sodass Longboards fast schon von der Bildfläche verschwanden. Heute erfreut sich das Longboard dank der oben genannten Faktoren ein weiteres Mal großer Popularität.



Die Eigenschaften des Langbretts

Ein Longboard ist mit zwischen 90 bis 150 Zentimeter länger als ein herkömmliches Skateboard und verfügt über einen größeren Achsenabstand, was vor allem das Handling des Boards ungemein erleichtert sowie eine optimale Fahrstabilität auch bei höheren Geschwindigkeiten garantiert. Das Langbrett besteht für gewöhnlich aus vertikal laminiertem Bambus oder horizontalem Holz, wobei immer mehr exotische Holzarten wie Mahagoni und Espe, aber auch flexible Kunstoffe, verarbeitet werden. Die Rollen werden aus weicherem Polyurethan, das von einem unebenen Boden ausgehende Stöße absorbiert, gefertigt. Diese und ausgewählte andere Komponenten können jedoch ausgetauscht werden, um das Board an die individuellen Bedürfnisse des Fahrers anzupassen. Ein zentraler Bestandteil und ein Entscheidungskriterium für ein Longboard ist seine „Flexstufe“ („Flex“: Anlehnung an das englische Wort „flexibility“), welches die Fähigkeit, sein Board durch Gewichtsverlagerung „durchzubiegen“, beschreibt. Die Flexstufe ist insbesondere von dem Gewicht des Fahrers und dem bevorzugten Fahrstil abhängig. Eine hohe Flexstufe eignet sich so für einen langsamen Fahrstil, da die hohe Flexstufe eine gute Kurvenlage und eine daraus resultierende Kontrolle erlaubt, während härtere Decks bei höheren Geschwindigkeiten zum Einsatz kommen, da das Langbrett andernfalls leicht ins Schlenkern geraten würde.

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Longboard CruiserÄhnlich wie bei dem Skateboard hat sich im Laufe der Jahrzehnte auch rund um das Longboard eine eigene Fahrerkultur mit unterschiedlichen Fahrstilen herausgebildet. Für Longboard Anfänger: hierbei unterscheidet man grundlegend zwischen den Stilen „Cruisen“, „Carven“, „Dancen“, „Sliden“, „Long Distance Pumping“ (kurz „LDP“) und Downhill. Den ohne Zweifel leichtesten und weitverbreitesten Fahrstil stellt das Cruisen, welches durch regelmäßiges Abstoßen ein gemütliches Fahren vorsieht, dar. Ebenfalls leicht zu erlernen und dem Cruisen ziemlich ähnlich, ist das Carven. Es sieht vor, dass das Brett bei abschüssiger Strecke durch Kurvenfahren und weite Schwünge abgebremst wird. Vorteilhaft sind für das Carven weiche Rollen, da Rollen mit einem höheren Härtegrad bei Carven ausbrechen würden. Das Long Distance Pumping eignet sich dann, wenn der Fahrer ebene Strecken und weite Distanzen zurücklegen möchte. Beim LDP überträgt der Fahrer durch dynamisch und seitlich abwechselnd ausgerichtete Körperbewegungen Energie auf die Achsen des Brettes, ohne hierbei den Fuß vom Deck absetzen zu müssen. Mithilfe der slalom- und schlangenähnlichen Bewegung können so mit etwas Übung lange Strecken zurückgelegt werden. Das Dancing hat seinen Ursprung im „Boardtalking“, welches wiederum dem Wellenreiten zugeordnet wird. Beim Dancing führt der Sportler auf dem fahrenden Longboard zahlreiche laufende und drehende Bewegungen aus, die einem Tanz gleichen und für den Stil namensgebend sind. Durch Tricks wie Crosssteps oder sogar Pirouetten soll es dem Fahrer gelingen, möglichst smooth und entspannt auszusehen. Beim Sliden geht es hingegen darum, dass Board im Stehen oder in der Hocke während der Fahrt durch eine schnelle Körperbewegung so auszurichten, dass das Board kontrolliert ausbricht, um zum Beispiel beim Abfahren eines Gefälles seitlich wegzurutschen. Das Sliden ist ohne die hierfür erforderlichen Kenntnisse gefährlich und sollte daher nur von Fortgeschrittenen angewendet werden. Zu den schwersten Fahrstilen gehört jedoch der Downhill. Bei diesem werden nämlich beim Abfahren eines Gefälles bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreicht. Da das Longboard jedoch ab einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde und einer herkömmlichen Haltung zu Schlingern tendiert, nimmt der Fahrer bei dem Downhill eine tiefer gelegte Standfläche ein, um den Druckpunkt unterhalb des Achsendrehpunktes auszuüben und das Longboard so bei höheren Geschwindigkeiten zu stabilisieren.

Das Slalom-, Drop Through Longboard oder doch lieber das Longboard Cruiser?

Abschließend stellst auch vielleicht du dir die Frage, welches Langbrett für dich am besten geeignet ist. Neben dem herkömmlichen Longboard gibt es mit dem Cruiser-, dem Drop Through Longboard und dem Slalomboard Varianten, die sich in ihrem Fahrverhalten unterscheiden. So verfügt das Longboard Cruiser über die Fahrteigenschaften eines Skateboards, ermöglichen jedoch weitaus höhere Geschwindigkeiten. Die relativ großen Rollen eines Cruiserboards verbessern die Fahrbarkeit auf rauem Untergrund, weshalb sich das Board auch für Anfänger eignet. Mit einem Slalomboard lassen sich mit wenig Kraftaufwand hohe Geschwindigkeiten erreichen, indem man zum Beispiel mit dem oben genannten Fahrstil LDP slalomähnliche Bewegungen hervorruft. Darüber hinaus können geübte Fahrer auf dem Slalomboard Tricks ausführen und sogar leichte Steigungen überwinden. Das Longboard Drop Through ähnelt, mit der Ausnahme, dass die Achsen so weit wie möglich nach außen gesetzt sind, um einen großen Radabstand zu erhalten, einem Skateboard. Das Shortboard ist jedoch vor allem für Anfänger schwer zu fahren und häufiger in Großstädten anzutreffen, da das Shortboard aufgrund der kompakten Größe problemlos mit sich getragen werden kann. Falls du über einen Kauf eines Langboards nachdenkst, kann es sinnvoll sein, sich in einem entsprechenden Fachgeschäft zu erkundigen.

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