Schwimmen hält fit

Schwimmen

Schwimmen hält fit

Meine liebste Hobby- und Freizeit-Beschäftigung ist das Schwimmen. Aus beruflichen Gründen musste ich vor einiger Zeit von der Ostsee nach Hessen ziehen. So vergingen noch einige Monate, bis ich die Liebe zum Schwimmbad entdeckte. Es sollte anfangs nur ein Ersatz für die Ostsee werden. In der Zwischenzeit gehe ich sehr gern ins Schwimmbad oder Freibad und kann mir meine Freizeit ohne Schwimmen gar nicht mehr vorstellen. Ich suchte damals einfach nur eine Freizeitbeschäftigung und einen sportlichen Ausgleich. Ich besorgte mir eine Jahreskarte und fing an, regelmäßig ins Schwimmbad zu gehen. 3-4 mal die Woche fuhr ich nun also immer morgens vor der Arbeit ins Schwimmbad und bin höchstens fünf oder sechs Bahnen geschwommen.

Bei mir steht der Spaß voran

Ich wollte ja Spaß dabei haben und kein Training machen. Aber bald packte mich der Ehrgeiz und ich habe die Anzahl der geschwommenen Bahnen sukzessive Erhöht. Ich fühlte mich nach dem Schwimmen unheimlich gut, meine Kondition und meine Fitness wurden immer besser. Mittlerweile schwimme ich 20 Bahnen, das sind 500m, ganz locker weg. Durch die regelmäßigen Besuche im Schwimmbad lernte ich auch schnell andere Schwimmbegeisterte kennen, die wie ich regelmäßig ihre Bahnen zogen. Morgens ist das Schwimm- oder Freibad noch ziemlich leer und so kann ich beim Schwimmen wirklich entspannen. Ich genieße jede Stunde die ich im Bad sein kann. Was anfangs nur ein Ersatz für die Ostsee werden sollte, ist mittlerweile wirklich mein liebstes Hobby geworden. In den Sommermonaten ist es besonders schön, denn da schwimme ich natürlich nicht in der Schwimmhalle, sondern draußen im Freibecken.

Ich möchte jedem raten es auch einmal zu probieren, es hält unglaublich fit und macht jede Menge Spaß und man lernt auch noch neue Leute kennen – ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. Ich empfehle Euch morgens ins Schwimmbad oder Freibad zu gehen, denn dann ist es noch wenig besucht und so muss man wenig Rücksicht auf die anderen Schwimmer oder Besucher nehmen.

Viel Spaß dabei, Elke (Moni)
(geschrieben am 05.08.2008)

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Video: Nach dem Schwimmen Wasser im Ohr?

 

Nun muss ich aber endlich meinen Schwimmbericht ergänzen denn dieser Bericht ist nun doch schon veraltet – aber so begann eben vor 12 Jahren alles.

In der Zwischenzeit hat sich doch so einiges verändert. Obwohl ich die Ostsee noch sehr vermisse, denn ich liebe diese Luft und die Weite übers Wasser, ziehe ich meine Bahnen lieber in der Schwimmhalle. So oft ich kann und so oft es meine Zeit zulässt, bin ich in der Schwimmhalle. Aus meinen 10-20 Bahnen (ganz zum Anfang) sind es dann schon 40 Bahnen geworden. In der Zwischenzeit 120 Bahnen (3000m), selten weniger, eher mehr. Wie heißt es doch immer so schön „ÜBUNG MACHT DEN MEISTER“ Und da muss auch was dran sein.

Schwimmen ist für mich eine sehr schöne und entspannte Sportart. Ich möchte auf mein Schwimmen nicht mehr verzichten, obwohl es viel Ausdauer erfordert. Aber beim Brustschwimmen, das ich am allerliebsten mache, muss so einiges beachtet werden.




Brustschwimmen

Wenn ich 5 m unter Wasser geschwommen bin, und Luft holen will, muss ich den Kopf in den Nacken legen, aber nicht mehr als 20 Grad. Brustschwimmen und die Kopfhaltung – eine sehr wichtige Sache. Früher habe ich meinen Kopf nicht tief genug unter Wasser gehabt um auszuatmen. Dadurch entsteht eine Welle, die man Bugwelle nennt, die sehr viel Kraft kostet. Die Augenbrauen müssen unter Wasser sein, dann gleitet man viel besser durch das Wasser. Dieses sind so kleine Tricks, die mir vor langer Zeit mein Bademeister verraten hat. Aber nur das Gleiten unter Wasser spart viel Kraft und ist entspannter und macht dazu noch viel Spaß. Das ist für mich Erholung pur.

Aber Vorsicht, sollte jemand Nackenprobleme haben, dem rate ich vom Brustschwimmen ab. Der sollte sich lieber auf das Kraulen oder Rückenschwimmen beschränken. Brustschwimmen ist von den drei Schwimmarten am schwierigsten. Dagegen ist das Kraulen eine sehr angenehme Schwimmart und schneller, da beim Kraulen der Stirnwiderstand am geringsten ist. Das Kraulen und auch die Wende klappen bei mir noch nicht richtig. Ich übe aber fleißig. Wenn‘ s dann mal bei mir gut klappt, und ich mit mir selbst zufrieden bin, dann melde ich mich gern noch mal bei euch. Ohne Fleiß keinen Preis, heißt also auch für mich: Üben, Üben und nochmals Üben.

Schwimmtipps für Anfänger

Wenn ein Anfänger im Wasser sein Ausdauertraining machen möchte, muss er das aber 30 Min durchhalten – erst dann werden Herz-Kreislauf-Reize ausgeübt. Eine oder zwei Bahnen schwimmen und dann am Rand stehen und erzählen, bringt überhaupt nichts. Mit der richtigen Technik schafft jeder die Schwimmstrecke leichter und die Muskulatur ermüdet nicht so schnell. Brustschwimmen ist also nur zu empfehlen, wenn der Schwimmer auch im Wasser wieder ausatmet. Kopf niemals in den Nacken legen- verspannt sofort die Muskulatur. Den Kopf aber anheben und wieder senken entspannt. Probiert es aus, es tut sooo gut. Komm niemals mit trockenen Haaren aus dem Wasser und habe Angst um deine Frisur. Es gibt überall einen Föhn für die Haare. Oder setzte einfach eine Badekappe auf, so wie ich es mache. Deine Augen kannst du mit einer Brille sehr gut schützen. Also los geht‘s: ich wünsche euch ganz viel Spaß im Wasser, natürlich beim Brustschwimmen!

Elke (Moni)
(geschrieben am 13.05.2012)

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