Yoga die Kunst der Entspannung

Yoga

Yoga die Kunst der Entspannung

Mit dem Wort Yoga verbinden einige Menschen Fitness, Gesundheit, Entspannung und anmutig wirkende Körperstellungen. Das ist auch richtig, doch umfasst Yoga noch viel mehr. Aus dem indischen Sanskrit stammt das Wort Yoga, was Harmonie und Einheit bedeutet. In der Praxis bewirkt dieses Hobby eine Harmonisierung von Seele, Geist und Körper. Yoga wird genutzt, für mehr Energie, Ausgeglichenheit und Lebensqualität. Das Hatha-Yoga ist der perfekte Einstieg, denn es bietet Instrumente wie Meditation, Tiefenentspannung, Atemübungen und Körperübungen. Positives Denken und eine gesunde Ernährung gehören im weiteren Sinne dazu.

Yoga kann grundsätzlich jeder üben, egal ob Erkrankte oder Gesunde, Männer oder Frauen, Senioren oder Kinder. Die Übungen können je nach Lebensumstände und körperlicher Verfassung angepasst werden. Wer allerdings wirklich Beschwerden hat, der sollte das Hobby nochmals mit einem Physiotherapeuten oder Arzt besprechen. Viele Menschen fragen sich, was denn Yoga eigentlich bringt. Auf jeden Fall wird die Gesundheit gefördert, es macht Spaß und tut gut. Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass dieses Hobby für die Stressbewältigung das beste Mittel ist. Es lösen sich die Verspannungen, weshalb stressbedingte Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen entweder reduziert werden, oder überhaupt nicht entstehen. Zusätzlich stärkt sich das Immunsystem und die Abwehrkräfte werden erhöht. Yoga-Übende berichten über mehr Energie, bessere Laune, erhöhter Konzentration und geistiger Klarheit. Zusätzlich werden die innere Ruhe und die Gelassenheit gefördert.

Die besten Yoga Bücher – Hier Klicken!

Wie ist Yoga zu erlernen?

Es mag vielleicht banal klingen, doch für das Üben sind Sie selbst das Wichtigste. Das Hobby ist wirklich eine relativ einfache Angelegenheit, denn es geht um Sie und ist immer für Sie. Ihre Wahrnehmung befindet sich im Mittelpunkt und auch wie Sie sich fühlen. Somit spielt es bei dem Hobby keine Rolle, wie alt Sie sind, oder wie gelenkig und kräftig Sie sind. Sie können die Übungen gestalten wie Sie wollen, ob fordernder oder eher leichter. Jeder muss für sich die unterschiedlichen Möglichkeiten bei dem Hobby entdecken, wie er es am besten üben kann. Es spielt keine Rolle, ob das Hobby in einem Kurs oder zu Hause durchgeführt wird, doch sollten Sie ungefähr 1,5 bis 2 Stunden zuvor nichts mehr essen. Bequeme Kleidung ist sehr wichtig, denn diese sollte Sie atmen lassen und Sie nicht einengen. Nehmen Sie auch Schmuck und Gürtel ab und ziehen Sie Ihre Schuhe aus. Nur wer barfuß übt, hat auch wirklich einen festen Stand und kann sich frei bewegen. Wer dann zum ersten Mal Yoga testet, der wird erstaunt sein, denn er wird richtig ins Schwitzen kommen. Wer eher etwas verfroren ist, der kann dabei allerdings seine Socken anlassen. Sowohl die Unterlage, wie auch die Socken müssen allerdings einen rutschfesten Stand ermöglichen. Ein oder zwei Decken, ein dicker Pullover und warme Socken werden für die Tiefenentspannung vielleicht benötigt, wo es jeder sehr gemütlich haben sollte und sich richtig fallen lassen kann.

Die Möglichkeiten für Anfänger

YogalehrerWer unter Anleitung kontinuierlich über einen gewissen Zeitraum Yoga praktizieren möchte, der sollte Yogakurse besuchen. In der Regel wird mit einem Anfängerkurs gestartet später gibt es noch weitere Stufen. Es gibt auch bereits spezielle Kursangebote wie beispielsweise Rückenyoga, Hormonyoga oder Seniorenyoga. Wer schon etwas mehr Erfahrung hat oder die ersten Kenntnisse bereits erlangt hat, der kann auch zu den offenen Stunden kommen. Nach unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen stimmt ein Yogalehrer die einzelnen Übungen ab. Es ist normalerweise fast überall möglich, an einer kostenfreien Probestunde mitzumachen. Genauso gibt es auch Yogalehrer, die sich für Privatstunden einteilen lassen. Damit kann die eigene Zeit flexibel gestaltet werden und jeder bekommt so ein angepasstes Yogaprogramm.

Eine Yogatherapie gibt es bei seelischen und körperlichen Beschwerden, die speziell auf die Thematik eingeht und die Selbstheilungskräfte fördert. Viele Menschen wollen Yoga auch mit dem Aktivurlaub kombinieren und hier gibt es auch verschiedene Möglichkeiten. Wer dann irgendwann sein Hobby selbst weiter geben möchte oder es intensiver verstehen möchte, der kann eine Ausbildung zum Yogalehrer machen. So wie Yoga dann in der Yogaschule gelernt wurde, so kann es auch zu Hause geübt werden. Zu Hause üben viele Menschen allerdings auch einfach nach einer CD, einem Buch oder einer DVD. Zu Hause ist wichtig, dass die Umgebung angenehm und ruhig ist. Viele nehmen dann eine Yogamatte und anderen reicht der Teppich. Bei der Meditation und bei den Atemübungen wird das Sitzen durch das Meditationskissen vereinfacht. Auch für den Alltag gibt es ein paar Entspannungsübungen, die auf einem Stuhl durchgeführt werden und nur zehn Minuten dauern. Zu einem sehr erholsamen Erlebnis wird das Hobby in der Natur, im Park oder im Garten.

Die besten Yoga DVD’s hier ansehen!

Video: Yoga für Anfänger

Yoga im Alltag

Die Yamas bei diesem Hobby sind Ahimsa für Nichtverletzen, Satya für die Wahrhaftigkeit, Asteya für Nichtstehlen, Brahmacharya für die Enthaltsamkeit und Aparigraha für Nichtannehmen von Geschenken. Zu den wichtigsten Prinzipien im Yoga gehört Ahimsa, denn dies bedeutet ein Leben, ohne Gewalt an anderen Lebewesen. Dazu gehört, was wir sagen, wie wir denken, wie wir uns behandeln und wie wir andere behandeln. Sie können anderen Menschen bewusst mit mehr Respekt im Leben begegnen und freundlich sein. Egal ob in Taten, in Worten oder auch in Gedanken. Sie selbst können auf eine Angewohnheit verzichten, die ihrer Seele oder ihrem Körper schadet.

Yoga im AlltagWahrhaftig und aufrichtig zu leben bedeutet Satya. Hier ist wichtig, dass wir zu anderen und zu uns ehrlich sind, dass wir unser Wort halten und nicht lügen. Wer keinen mit der Wahrheit verletzen möchte, kann diese auf konstruktive Art und Weise ausdrücken. Manchmal kann es auch klüger sein, wenn geschwiegen wird. Asteya bedeutet, nichts von anderen unrechtmäßig zu nehmen. Dazu gehört auch, dass nicht fremdes Eigentum als das eigene ausgegeben wird oder dass Sie sich nicht mit fremden Federn schmücken. Warten hinter ihnen noch fünf Leute, die das gleiche wollen, es ist aber nur noch wenig da, dann nehmen auch Sie eben weniger.
Achara oder Brahmacharya bedeutet übersetzt Verhalten. Es geht darum, dass sexuelles Fehlverhalten vermieden wird. In einer Partnerschaft sollen beide Partner einander treu sein. Aparigraha ist die Abwesenheit von dem Verlangen, etwas zu besitzen. Wer weniger Verlangen nach Besitz hat, der benötigt weniger materiellen Besitz und hat keine Gewinnsucht. Wir sollten nur so viel haben, wie wir es auch wirklich zum Leben benötigen. Fühlen wir uns zu etwas verpflichtet oder wir werden manipuliert, dann sollen wir keine Geschenke annehmen. Dazu gehören allerdings nicht liebevolle Geschenke, die wirklich von Herzen kommen.

Die besten Yoga DVD’s hier ansehen!

Video: Yoga Anfängerstunde

 




Dieses Hobby teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *