Einen Hund halten

Einen Hund halten

Einen Hund halten

Sie gelten als der „beste Freund des Menschen“, sind aus keinem Nachbarschaftsbild mehr wegzudenken, nehmen die Rolle des Gefährten und des Vertrauten ebenso ein wie die des Beschützers, und stehen in ihrem gesellschaftlichen Rang nicht selten nur marginal unter dem des Menschen: Die Rede ist vom Hund. Der Hund ist, mit Ausnahme der Katze, das in Deutschland beliebteste Haustier überhaupt, was nicht nur alleine seinem gesellschaftlichen Status zuzuschreiben ist, sondern auch der Vielfalt an ganz unterschiedlichsten Rassen, Größen, optischen Merkmalen und Charakteren. So unterschiedlich Hunde aber auch sein mögen, sei es individuell, oder auf die Rasse bezogen – eines haben Hunde stets gemeinsam: es handelt sich hierbei um lebendige, atmende, und sensible Lebewesen.

Bevor wir also vom Hund als Hobby sprechen muss uns klar sein, dass die Tierhaltung generell, also auch die von Hunden, nicht mit einem gewöhnlichen Hobby zu vergleichen ist – vielleicht ist Hobby ja sogar das gänzlich falsche Wort dafür.

Hier die besten Bücher über Hunde

Die Begrifflichkeit vom Hobby!

Charakteristisch für ein Hobby ist das gänzliche Fehlen einer Notwendigkeit. Einzig dieser Mangel an Notwendigkeit, der sich durch ein freiwilliges Interesse an einer bestimmten Sache ersetzt, grenzt das Hobby sprachgebräuchlich, wie auch sinngemäß, ab von der Arbeit im weitesten Sinne.

Einen Hund haltenNatürlich birgt die Tierhaltung, ganz besonders die von Hunden, eine Vielzahl typischer Merkmale, die einem Hobby nahe kommen, und wird von uns – so der Idealfall – auch als angenehmer Zeitvertreib mit Spaßfaktor – also wie ein Hobby – empfunden; faktisch aber trifft das so natürlich nicht ganz zu. Die Haltung eines Tieres bringt vornehmlich eine bindende Verpflichtung gegenüber des Tieres mit sich, die zu keinem Zeitpunkt unterschätzt, geschweige denn vernachlässigt werden darf. Mit der Haltung von Tieren in Gefangenschaft (konsequent betrachtet ist es nichts anderes) unterwerfen wir uns dem geltenden Tierschutzgesetz, welches wir kennen, und vorbehaltlos akzeptieren müssen – nur so ist eine artgerechte Haltung von Hund, Katz und Maus gewährleistet. Hunde sind also weit mehr als nur ein Hobby. Spaßfaktor, Wünsche, und persönliche Vorlieben, müssen in der Haus- und Heimtierhaltung hinter den Bedürfnissen des Tieres, und damit dem Tierschutzgesetz untergeordnet, stattfinden. Mit diesen einleitenden, aber absolut unverzichtbaren, Worten möchten wir gerne einen Hund halten als Hobby vorstellen!

Hunde charakterisieren sich durch ihre Geselligkeit, in Verbindung mit einer überaus stark verwurzelten Loyalität der Hunde gegenüber ihres „Clans“. Besonders der Aspekt der Loyalität trifft eigentlich auf alle Hunde und Hunderassen zu, lediglich bei der Geselligkeit gibt es ein paar wenige, vornehmlich kleine Zucht-Hunderassen betreffende, Ausnahmen von der Regel. Da Hunde (im Folgenden sind Haushunde gemeint) mehr oder minder direkt vom Wolf abstammen, welcher seines Zeichens ein Herdentier ist, präsentiert sich der Hund grundsätzlich als geselliges Wesen, das Aufmerksamkeit ebenso braucht wie klare Strukturen, und eine feste Rangordnung.




Der Hund als Familienmitglied!

Ganz gleich ob der Hund in einem Singlehaushalt lebt, oder Hunde in einer intakten Familie leben sollen – Hunde werden ihr Herrchen stets als Familienoberhaupt, und alle anderen Familienmitglieder als Mitglied eines Rudels, betrachten. Dieses Gefüge ist einer strengen Hierarchie untergeordnet, in welcher der Hund stets das unterste Glied darstellen muss. Ansonsten ist es nicht möglich, einen Hund zu kontrollieren, oder, generell betrachtet, Hunde überhaupt zu erziehen. Dies ist eine notwendige Struktur im Leben der Hunde, die aber zeitgleich auch zu absoluter Treue und Loyalität führt. Diese Treue zeigt sich darin, dass wir uns immer auf unseren Hund verlassen können, er ein fester Bestandteil unseres Lebens und unserer Familie wird, und ein langjähriger Begleiter. Er wird es als seine Aufgabe ansehen, Herrchen und Rudel zu beschützen, will aber auch beschäftigt und bespielt werden. Eine Familie ist daher der ideale Ort für einen Hund, zum Einen um das Rudel zu simulieren, zum Anderen, weil hier immer jemand da ist, der dem Hund eine Aufgabe geben kann.

Der richtige Hund zur richtigen Zeit!

Hundebabys Berner SennenhundDie Wahl des Hundes, beziehungsweise der Hunderasse, ist ebenso wichtig wie der Zeitpunkt, wann wir uns diesem Hobby verschreiben wollen. Gerade in Familien mit kleinen Kindern sollte möglichst zuerst das Kind, und dann erst der Hund, Einzug in die Familie halten, um die richtige hierarchische Struktur zu gewährleisten. Grundsätzlich gilt, dass selbst das kleinste Familienmitglied größer sein sollte als der Hund, sonst könnte der Hund versuchen seinen Status und Rang innerhalb des Rudels zu verbessern, was nicht ganz ungefährlich ist. Besonders also beim Zeitpunkt sollte dieses Hobby mit Bedacht gewählt werden; kaum ein Hobby ist zeitlich sorgfältiger zu wählen.

Beachtet man jedoch diese Vorgehensweise, so steht dem Hund als vollwertiges Mitglied einer Familie nichts im Wege; Ganz im Gegenteil, präsentiert sich so das Tier als vollwertiger Bestandteil, als treuer Freund und Spielgefährte für Groß und Klein, und als fabelhaftes Hobby mit vielerlei positiven Aspekten.

Hier die besten Bücher über Hunde

Welcher Hund ist der richtige für mich

Hunde sind keine Lebewesen, die man in einen Käfig sperren kann. Hunde benötigen viel Auslauf – man spricht von mindestens drei Mal am Tag – und frische Luft. Ein eigener Garten ist gut, ersetzt aber nicht den Gang in den Park, um auch den Kontakt zu anderen Hunden zu gewährleisten. Ein zweites Hobby, wie das Hobby des Joggens, Fahrrad fahren oder Inlineskating, bietet sich förmlich an, da der Hund bei der Ausübung aktiv dabei sein kann. So bekommen unsere Hunde nicht nur viel Bewegung, sondern die Pflicht des Gassigehens kann so auch gleich mit einer sportlichen Aktivität für beide verbunden werden. Eine gute Symbiose aus Hobby und Verpflichtung gegenüber unserer Hunde ist von Vorteil. Darüber hinaus brauchen Hunde eine Aufgabe, besonders wenn wir sie alleine lassen müssen. Das Bewachen des Hauses ist ebenso eine Aufgabe, wie das Zurückbringen von Ball und Stöckchen; sogar Befehle wie „Sitz“ und „bei Fuß“ werden durch unsere Hunde als Aufgabe betrachtet. Hunde als Hobby sind eine Mischung aus Gehorsam, Freundschaft, Pflichterfüllung auf beiden Seiten, sowie natürlich Spaß und Freude.

Hunde als gesellschaftliches Medium! Wer sich für das Hobby „einen Hund halten“ entscheidet, der findet darin nicht nur einen aktiven Freund, sondern auch eine Möglichkeit mit anderen Menschen, insbesondere Hundehaltern, in Kontakt zu kommen. Die täglichen Ausflüge in den Park sind nicht nur gut für unsere eigene Gesundheit, und wichtig für unseren Hund, sondern fördern auch die sozialen Kontakte, sowohl unter Hunden, als auch unter uns Menschen. Wer Hunde hält kommt immer ins Gespräch, und findet so spielerisch durch sein Hobby neue Kontakte, Bekannte, vielleicht sogar Freunde. Zeitgleich findet auch unser Gefährte Anschluss an andere Hunde in der Nachbarschaft, was wichtig ist für die soziale Entwicklung unserer Hunde.

Die Wahl des richtigen Hundes!

Einen Hund anschaffen - Die Wahl des richtigen HundesDie vermutlich schwierigste Frage die wir uns stellen müssen, wenn wir uns für die Hundehaltung als Hobby entscheiden, ist die danach welcher Hund für uns der richtige ist. Eine Entscheidung die nicht nur optische, sondern auch charakterliche, Aspekte beinhaltet, die wichtig sind für ein friedliches und glückliches Miteinander. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass große Hunde als Familienhunde besser geeignet sind als kleine. Wer also einen Hund in seiner Familie aufnehmen möchte, und Kinder hat oder Kinder plant, sollte sich für ein familienfreundliches Tier in entsprechender Größe entscheiden. Je kleiner der Hund, bzw. die Rasse, desto nervöser sein Charakter, und desto anfälliger ist er für Stress. Hunde wie der Labrador gelten beispielsweise als besonders familienfreundlich, während der Spitz, Pudel, und andere kleine Hunde, weniger geeignet sind. Da man sein Hobby nicht jeder Zeit wieder aufgeben kann, sollte die Wahl wohl überlegt sein, was auch bedeutet, dass wir uns mit dem Hund als Tier, und mit dem Thema der Hunde als Hobby, bereits vorher intensiv beschäftigen sollten. Klar ist auch, dass unerfahrene Hundehalter keine sog. Kampfhunde halten sollten, da diese Hunde äußerst komplex in ihrem Verhalten und ihrer Psychologie sind.

Einen Hund halten - Das richtige HundefutterDer Hund als Hobby: ein Fazit!
Wer sich für einen Hund, oder gar mehrere Hunde, als Hobby entscheidet, findet darin ein erfüllendes, lange währendes, und dankbares Hobby. Der Hund ist ein Spielgefährte ebenso geeignet wie als Freund, und nimmt einen dauerhaften, festen, und wichtigen Platz in unserem Leben ein. Er bedeutet aber auch Verantwortung, Pflichtgefühl, und ständiges Kümmern. Wer diese Verantwortung nicht scheut, neben den nicht geringen laufenden Kosten für Versicherung, Steuern, Ernährung und Tierarzt, und der Tatsache über lange Zeit an ein Hobby gebunden zu sein, der erlebt mit einem Hund vielleicht die besten Zeiten seines Lebens. Kinder lernen viel durch den Umgang mit Hunden, und wir müssen uns nie Gedanken machen das uns langweilig werden könnte.

Der Hund ist nicht umsonst der beste Freund des Menschen, und Pflicht und Spaß gehen bei diesem Hobby Hand in Hand. Sie haben sich jetzt evtuell entschieden selbst einen Hund zu halten? Dann finden Sie über folgenden Link den passenden Haustierbedarf. Bereiten Sie Ihrem Hund oder anderem Haustier eine Freude. Von Kauknochen bis Hundespielzeug.

Alles von Kauknochen bis Hundespielzeug

Hier die besten Bücher über Hunde

Video: Warum heben Hunde beim Pinkeln ein Bein?

Dieses Hobby teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *